Willkommen in unserer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis!

Liebe Patientinnen und liebe Patienten und liebe Leser dieser Seiten,

 

das neuartige Coronavirus stellt uns vor Herausforderungen, die wir in der Form noch nicht hatten. Unsere Praxis ist vom 23.03. bis 31.03. geschlossen, um uns räumlich und organisatorisch in Ruhe auf die neu Aufgabe vorbereiten können.

 

1. Wenn Sie leichte Erkältungssymptome, insbesondere Husten und leichtes Fieber evtl. mit zeitweisem Ausfall des Geschmacks- oder Geruchssinnes haben,  rufen Sie uns bitte an und KOMMEN NICHT IN DIE PRAXIS!

 

2. Wenn Sie schwere Erkältungssymptome mit Husten und Atemnot haben UND  zu einer der besonders gefährdeten Risikogrupen gehören (Alter über 65, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Immungeschwäche nach Organtransplantation oder Immunschwäche durch Medikamente gegen Rheuma, Dauereinnahme von Kortison) rufen Sie uns an und KOMMEN NICHT IN DIE PRAXIS! .

 

3. Wenn Sie keine Erkältungssymptome haben, können Sie in die Praxis kommen. Bitte rufen Sie uns auch in diesen Fällen vorher an, um zu lange Wartezeiten zu vermeiden.

 

4. Rachenabstriche auf Coronainfektion bei gefährdeten Patienten (Passende Symptome plus Alter über 65, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Immungeschwäche nach Organtransplantation oder Immunschwäche durch Medikamente gegen Rheuma, Dauereinnahme von Kortisonorganisiert) organisiert das

 

Gesundheitsamt Rhein-Neckar

Tel.:   06221/522-1881 von Mo-So von 7:30-21:00 Uhr

 

5. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung wird aktuell vom Gesundheitsministerium und den kassenärztlichen Vereinigungen intensiviert und neu gesteuert. Das wird auch unsere Praxis betreffen. Über Details informieren wir Sie, sobald sichere Informationen vorliegen

 

6. Zusammenfassung des aktuellen WIssensstandes:

 

- Die Sterberaten in Deutschland sind deutlich niedriger, als in anderen Ländern, weil hier mehr getestet wird. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn die Sterbezahlen ansteigen, weil die Testkapazitäten nicht mehr ausreichen, alle zu testen. Viele Menschen entwickeln nur ganz leichte oder keine Symptome. Was wir in Italien sehen, ist die Spitze des EInsberges, alle leicht erkrankten oder symptomolosen Patienten sind wegen mangelnder Testmöglichkeiten dort unbekannt oder nicht erfasst.

 

- Das Virus ist nur ca. 4 Tage nach Symptombeginn im Rachenabstrich und ca.  8 Tage nach Symptombeginn im Sputum nachweisbar. Unser Immunsystem springt also verhältnismässig schnell an, um das Virus zu beseitigen. Danach entscheidet über die Art der Behandlung die Schwere der klinischen Symptome. Das bedeutet für uns alle: ZU HAUSE BLEIBEN, AUCH WENN WIR HUSTEN UND FIEBER BEKOMMEN. Zur weiteren Klärung des Vorgehens und der Behandlung rufen Sie uns bitte in einem solchen Fall an. Alle Patienten, die leichte bis mittelschwere Symptome zeigen, werden wahrscheinlich nicht im Krankenhaus behandelt, sondern durch spezielle Zentren oder die Hausärzte überwacht. Wir haben ein relativ sicheres Regime entwickelt, um entscheiden zu können, wer ins Krankenhaus muss und wer nicht.

 

NUR WENN SIE SCHNELL ZUNEHMENDE ATEMNOT, EVTL. MIT STEIGENDEM FIEBER BEKOMMEN, GEHEN SIE BITTE INS NÄCHSTLIEGENDE KRANKENHAUS.

 

In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte IMMER ERST TELEFONISCH an uns, auch wenn es zu Wartezeiten kommen kann.

 

 

 

Weiterführende Informationen aus gesichertern Quellen erhalten Sie hier:

 

 

Robert Koch Institut (RKI)

 

www.116117.de

 

Kassenärztliche Vereinigung Baden Württemberg

 

 

Allgemeine Verhaltensregeln zum Schutz vor Ansteckung / Übertragung:

 

- häufiges Händewaschen mit Seife, Handtücher nur einmal benützen

 

- Hände desinfizieren mit Händedesinfektionsmitteln, dabei mind. 30 Sekunden lang die Hände komplett benetzt einreiben.

 

- 2 m Abstand halten zu anderen Personen

 

- In die Ellenbeuge Husten oder Niesen. Das Virus wird vor allem über den Mund-Rachenraum beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen.

 

- WICHTIG: Wir stellen keine Rezepte über Medikamente zur Vorratshaltung aus. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind. Es gibt schliesslich auch keine privaten Pharmaunternehmen, die Medikamente in beliebiger Menge für  Privatversicherte herstellen. Aufgrund der möglichen Engpässe in der Medikamentenversorgung  gilt hier der Solidargedanke, genügend Medikamente für Alle zur Verfügung zu stellen.

 

Herzlichst, Ihre

 

Dr.med.Katrin & Jens Illmann mit Team