Willkommen in unserer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis!

Liebe Patientinnen und liebe Patienten und liebe Leser dieser Seiten,

 

das neuartige Coronavirus stellt uns vor neue, unbekannte Herausforderungen. Das aktuell Wichtigste haben wir unten für Sie zusammengefasst:

 

1. Wenn Sie leichte Erkältungssymptome, insbesondere Husten und leichtes Fieber evtl. mit zeitweisem Ausfall des Geschmacks- oder Geruchssinnes haben,  rufen Sie uns bitte an und KOMMEN NICHT OHNE TERMIN IN DIE PRAXIS!

 

2. Wenn Sie schwere Erkältungssymptome mit Husten und Atemnot haben UND  zu einer der besonders gefährdeten Risikogrupen gehören (Alter über 65, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Immungeschwäche nach Organtransplantation oder Immunschwäche durch Medikamente z.B. gegen Rheuma, Dauereinnahme von Kortison, Asthmaerkrankung, Raucher) rufen Sie uns an und KOMMEN NICHT OHNE TERMIN IN DIE PRAXIS!

 

3. Wenn Sie keine Erkältungssymptome haben, können Sie in die Praxis kommen. Bitte rufen Sie uns auch in diesen Fällen vorher an, um zu lange Wartezeiten zu vermeiden.

 

4. Je nach Indikation führen wir Rachenabstriche auf das neuartige Coronavirus durch. Diese erfolgen nach einer uns vorliegenden Indikationsliste. Abstriche auf Wunsch führen wir NICHT durch.

 

 

5. Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes:

 

- Die Sterberaten in Deutschland sind deutlich niedriger, als in anderen Ländern, weil hier mehr getestet wird. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn die Sterbezahlen ansteigen, weil die Testkapazitäten nicht mehr ausreichen, alle zu testen. Viele Menschen entwickeln nur ganz leichte oder keine Symptome. Was wir in Italien oder USA sehen, ist die Spitze des Eissberges, alle leicht erkrankten oder symptomolosen Patienten sind wegen mangelnder Testmöglichkeiten dort unbekannt oder nicht erfasst.

 

- Das Virus ist in größeren Mengen nur ca. 4 Tage nach Symptombeginn im Rachenabstrich und ca.  8 Tage nach Symptombeginn im Sputum vorhanden.  Ein negativer Abstrichtest, der 8 oder 10 Tagen nach Symptombeginn durchgeführt wird, kann negativ ausfallen, obwohl man infiziert ist. Über die Art der Behandlung entscheidet die Schwere der klinischen Symptome. Das bedeutet: ZU HAUSE BLEIBEN, AUCH WENN WIR HUSTEN UND FIEBER BEKOMMEN. Zur weiteren Klärung des Vorgehens und der Behandlung rufen Sie uns bitte in einem solchen Fall an. Alle Patienten, die leichte bis mittelschwere Symptome zeigen, werden nicht im Krankenhaus behandelt, sondern ambulant überwacht.

 

NUR WENN SIE SCHNELL ZUNEHMENDE ATEMNOT, EVTL. MIT STEIGENDEM FIEBER BEKOMMEN, GEHEN SIE BITTE INS NÄCHSTLIEGENDE KRANKENHAUS.

 

In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte IMMER ERST TELEFONISCH an uns, auch wenn es zu Wartezeiten kommen kann.

 

 

 

Weiterführende Informationen aus gesichertern Quellen erhalten Sie hier:

 

 

Robert Koch Institut (RKI)

 

www.116117.de

 

Kassenärztliche Vereinigung Baden Württemberg

 

 

Allgemeine Verhaltensregeln zum Schutz vor Ansteckung / Übertragung:

 

- häufiges Händewaschen mit Seife, Handtücher nur einmal benützen

 

- Tragen eines Mund-Nasenschutzes ("Maske")

 

- Hände desinfizieren mit Händedesinfektionsmitteln, dabei mind. 30 Sekunden lang die Hände komplett benetzt einreiben.

 

- 2 m Abstand halten zu anderen Personen

 

- In die Ellenbeuge Husten oder Niesen. Das Virus wird vor allem über den Mund-Rachenraum beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen.

 

- WICHTIG: Wir stellen keine Rezepte über Medikamente zur Vorratshaltung aus. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind. Es gibt schliesslich auch keine privaten Pharmaunternehmen, die Medikamente in beliebiger Menge für  Privatversicherte herstellen. Aufgrund der möglichen Engpässe in der Medikamentenversorgung  gilt hier der Solidargedanke, genügend Medikamente für Alle zur Verfügung zu stellen.

 

Herzlichst, Ihre

 

Dr.med.Katrin & Jens Illmann mit Team